Geboren: Anfang 1990
Zuhause: Dahldorf bei Gnarrenburg – Mehrgenerationenhaus, Natur pur
Familie: Verheiratet mit Michael seit 2017, zwei Töchter (2018 & 2022)
Wurzeln: Mein Opa hatte bis 1992 Landwirtschaft – Essen, Natur und Gemeinschaft waren immer da
Hobbys: Singen, kreativ sein, nähen, DIY, backen, Sauerteig, Webdesign, Nachhaltigkeit
Herz: Natürliche Darmgesundheit, Frauengesundheit, mentale Stärke für Mütter
Frau, Mama, Tochter – und jemand der lange funktioniert hat, bevor er angefangen hat zu leben.
Ich habe schon immer gerne gegessen. Leidenschaftlich. Liebevoll. Bei uns war Essen Familie – Geborgenheit, Zuhause. Pfannkuchen bei Oma, warmes Abendessen wenn Papa nach Hause kam, Punkt 15 Uhr Kuchen oder Kekse – jeden Tag. Das war bei uns so. Und das war schön.
Niemand hat damals über Ernährung nachgedacht. Es gab was satt machte, was schmeckte und was günstig war. TK-Pizza, Weißmehl, Nudeln, Milchbrötchen – völlig normal. Und ich habe das geliebt.
Als ich dann mein erstes eigenes Geld in der Ausbildung hatte? Noch ein belegtes Brötchen an der Tankstelle. Noch ein Schokoriegel. Weil ich es konnte. Weil es gut tat. Kurz
Mit der Ausbildung fing es an. Magenschleimhautentzündungen, Schwindel, Hyperventilation, Gewichtszunahme. Ich war 19 – und hatte ganz andere Dinge im Kopf als Ernährungspläne.
Mein Chef damals war kein Freund von mir. Ständig war irgendwas falsch. Ich wurde stiller, passte mich an, wollte endlich dazugehören. Und ich aß. Denn Essen half. Kurz. Alkohol am Wochenende machte mich lockerer, lustiger – endlich positive Aufmerksamkeit. Ich dachte, das stärkt mein Selbstbewusstsein.
Meinen Körper hat das nicht lustig gefunden.
2009 dann die erste heftige Darmentzündung. Die Wochen davor waren unerträglich – körperlich und seelisch. Ich nahm in kurzer Zeit fast 10 Kilo ab. Nach Magen- und Darmspiegelungen sowie Atemtests lautete die Diagnose: Laktose-, Fruktose- und Sorbitunverträglichkeit.
Die Lösung laut Ernährungsberatung: „Iss das nicht. Meide das. Achte auf E-Stoffe.“ Ich war 19. Frisch ausgezogen. Hatte keine Ahnung was ich kochen sollte. Und keiner hat mir wirklich erklärt warum mein Darm so reagiert. Keiner hat zugehört.
Silvester 2012. Ich lag gekrümmt auf dem Sofa, konnte mich vor Schmerzen kaum bewegen. Eine Nacht im Krankenhaus. Diagnose: Reizdarm. Lösung: „Gehen Sie zum Ernährungsberater.“
Psychisch ging es mir da auch nicht mehr gut – aber das hat niemand ernst genommen.
Ich habe so vieles ausprobiert. Low Carb. Low FODMAP. Heilpraktiker. Weight Watchers. Nahrungsergänzungsmittel die mir jemand empfohlen hat – ohne zu wissen was mein Körper wirklich braucht. Mal wurde es besser. Dann wieder schlechter. Ich habe funktioniert. Aber ich habe mich nicht gespürt.
2014/2015 wurde es langsam besser. Ich ernährte mich bewusster, trieb Sport, fühlte mich wohl in meinem Körper. 2017 heirateten Michael und ich – die schönste Zeit. Aber auch die stressigste. Ich hatte mich selbst so unter Druck gesetzt, dass ich an unserem Hochzeitstag kurz zusammenbrach.
Und dann – November 2017. Zwei Striche.
Schwanger.
Ich weiß noch genau wie sich das angefühlt hat. Plötzlich war alles anders. Ich habe mich gespürt. Wirklich gespürt. Was mein Körper in dieser Zeit gemacht hat – das war ein Wunder. Seit meine große Tochter 2018 geboren wurde, fing ich an wirklich hinzuhören. Zu lesen. Auszuprobieren. Zu verstehen. Durch meine Zeit bei Tupper kam ich noch tiefer ins Thema – einfach, gesund, alltagstauglich kochen. Ernährung die Spaß macht und nicht stresst.
Mit meiner zweiten Tochter 2022 kam eine neue Art von Erschöpfung. Sie schrie viel, wollte nur Mama. Ich habe versucht irgendwie durch die Wochen zu kommen. Zu funktionieren. Und da war es wieder – dieses Gefühl von früher.
„Ich schaffe das nicht. Andere schaffen es doch auch. Was stimmt mit mir nicht?“
Aber weißt du was ich heute weiß?
Jeder Mensch ist individuell.
Jede Mutter ist individuell.
Und wir müssen nicht das machen was man halt so macht – weil es alle so machen. Das war der Moment wo ich aufgehört habe zu funktionieren. Und angefangen habe zu fragen: Was brauche ich eigentlich?
2024 hat mich meine liebe Nachbarin auf die Wichtigkeit von Omega-3 aufmerksam gemacht. Zum ersten Mal hatte ich einen Weg meinen Körper wirklich zu verstehen – nicht geraten, sondern getestet. Schwarz auf weiß. Individuell.
Seitdem hat sich so vieles verändert. Mehr Energie. Weniger Entzündungen. Ein Bauch der endlich ruhiger ist. Und ein Kopf der langsam zur Ruhe kommt.
Ich lebe heute wieder in Dahldorf – im Mehrgenerationenhaus meiner Familie, wo Opa bis 1992 Landwirtschaft hatte. Viel Platz für die Kinder, für Ideen, für Natur. Ich backe Sauerteigbrot, singe im Chor, nähe, bastle, mache DIYs – und versuche Darmgesundheit und Genuss zu verbinden. Weil beides geht. Wirklich.
Ich bin nicht perfekt. Ich bin chaotisch, manchmal zu laut, manchmal zu emotional. Aber ich bin empathisch, ehrlich – und langsam wieder ich.
Die Becki, die eigentlich schon immer da war. Die aufgehört hat sich anzupassen und zu verstecken.
Ich möchte dir zeigen dass es möglich ist. Nicht perfekt zu sein – aber echt. Deinen Körper zu verstehen, auf ihn zu hören, alte Muster loszulassen die dir nicht mehr dienen.
Ohne Druck. Ohne Verbote. Ohne ständiges Optimieren.
Nur du, dein Körper – und ich an deiner Seite.
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